Energieausweis

Gern erstelle ich Ihnen einen Energieausweis für Ihre Wohn-Immobilie.logo2sw

Ein Angebot übersende ich Ihnen auf Anfrage.

Sie können unter zwei Arten von Energieausweisen wählen:

a) Bedarfsorientierter Energieausweis
Aufnahme des Gebäudes.
Einschätzung der Gebäudehülle und der Anlagentechnik.
Aussage zur Gebäudeeenergieeffizienz ohne Einfluss des Nutzerverhaltens.
Hohe Aussagekraft des energetischen Zustandes des Gebäudes – somit gut geeignet zum Vergleich von Gebäuden.
aufwändiger in der Erstellung.

b) Verbrauchsorientierter Energieausweis
Basiert auf den Energieverbräuchen der letzten 3 Jahre
Hängt stark vom Nutzerverhalten ab
Liefert nur bedingt vergleichbare Aussagen!!!
einfacher in der Erstellung.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit nach der aktuellen EnEV2014 seit dem 01.05.2014 ein verbrauchsorientierter Energieausweis erstellt werden darf:

Eigentümer von Wohngebäuden mit mehr als vier Wohneinheiten können zwischen den beiden Ausweisarten wählen. Die Erstellung eines Verbrauchsausweises ist aufgrund des geringeren Aufwands bei der Datenerhebung in der Regel günstiger. Er ist jedoch auch weniger aussagekräftig!

Bei Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten ist das Baualter bzw. der energetische Gebäudezustand entscheidend, ob ebenfalls Wahlfreiheit besteht. Dies ist der Fall, wenn der Bauantrag für das Gebäude nach dem 1. November 1977 gestellt wurde oder – bei einem älteren Haus – schon bei der Baufertigstellung der energetische Standard der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 eingehalten oder das Haus nachträglich durch Modernisierungsmaßnahmen auf diesen Stand gebracht wurde.

Keine Wahl haben Eigentümer von Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten, die nicht den energetischen Standard der ersten Wärmeschutzverordnung erfüllen. Für solche Gebäude ist nur der Bedarfsausweis zulässig.

Außerdem kann nur ein Bedarfsausweis ausgestellt werden, wenn die zur Erstellung eines Verbrauchsausweises erforderlichen Heizkosten- bzw. Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre nicht vorliegen, beispielsweise weil die Beheizung dezentral über Gasetagenheizungen erfolgt oder das Gebäude kurz zuvor umfassend modernisiert wurde.

Für Neubauten wird nach deren Fertigstellung ebenfalls grundsätzlich ein Bedarfsausweis ausgestellt.

Gebäude, die nicht dem Wohnen dienen (zum Beispiel Büro- oder Verwaltungsgebäude, Gewerbe- oder Einkaufszentren) benötigen einen so genannten „Energieausweis für Nichtwohngebäude“. Dieser unterscheidet sich vom Ausweis für Wohngebäude vor allem dadurch, dass auch die Energiebedarfe für die Lüftungs- und Klimaanlage sowie die Beleuchtung des Gebäudes in den Energiekennwert einfließen, die bei diesen Gebäuden oft einen großen Anteil ausmachen. Gibt es in einem Gebäude sowohl Wohnungen als auch Gewerberäume, sind unter Umständen zwei getrennte Energieausweise erforderlich.